ARTIKEL
August 21st, 2010

Also. Ich war eigentlich tatsächlich nur 5 Tage am Edersee, nur habe ich es  nicht geschafft, euch wieder mit Content zu bedienen. (Könnte auch daran liegen, dass ich einfach kein Bock hatte.)
Wie auch immer – ich bin ich jetzt wieder da und blah.

Einen wirklich amüsanten aber dennoch ernstzunehmenden Typo-Kurzfilm hat die aus Atlanta stammende Elizabeth Fulton produziert. Inspiriert durch das Gedicht “Television.” von Todd Alcott veranschaulicht Beth auf ironische Art und Weise das nach Aufmerksam schreiende TV-Programm.
Auch wenn die ersten Sekunden nervenaufreibend sind, solltet ihr euch das Video dennoch in voller Länge ansehen. Sowas könnte ich mir wahrlich als Lückenfüller zwischen Sendungen vorstellen. Großartig und LOOK AT ME!

Television is a drug. from Beth Fulton on Vimeo.

(Gefunden im Designtagebuch.)

Juli 25th, 2010

Nämlich am Edersee. Ab morgen. Für 5 Tage.
Das ist gut für mich und schlecht für euch, weil in der Zeit von mir nichts Neues kommen wird. Man liest sich.

Foto von miss_L (CC)

Juli 19th, 2010

Inzwischen tummeln sich immer mehr Menschen im Internet. Erste Anlaufstellen sind oft die virtuellen sozialen Netwerke. Ob Facebook, Twitter, die VZ-Gruppe, wer-kennt-wen oder Lokalisten – Soziale Netzwerke im Internet gewinnen stets an Bedeutung, auch bei den weniger erfahrenen Internetnutzern.

In Deutschland selbst wird der “blaue Himmel” zum Trend, vor allem Nutzer, die in das Erwachsenenalter rutschen, beschäftigen sich prozentual öfter und länger mit dem in den USA gegründeten Netzwerk – durchschnittlich soll der einfache User fast eine Stunde in Facebook verbringen, die Aktivität ist also ziemlich stark.
Virtuelle Fische füttern, die Pixelfarm in Stand halten, Fotos & Videos der letzten Party ins Netz stellen, den Highscore des Internetnachbarn schlagen oder einfach herausposaunen, was man gerade denkt oder macht, das alles ist möglich und wird auch genutzt.

Es ist der Meilenstein unserer Generation – Generation Upload werden wir auch öfters genannt. Und es stimmt, wir laden alles hoch was uns irgendwie betrifft. Denkt man mal länger und schärfer darüber nach, dann merkt man erst, wie gruselig das eigentlich ist. Aber –  und da liegt der Knackpunkt – das Konzept ist erfolgreich. Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, meinte erst kürzlich, dass Privatsphäre, wie wir sie kennen, “überholt” sei. Ob er Recht hat will ich ungern beurteilen, aber es ist doch nun mal so, dass Menschen schon fast unbewusst immer transparenter werden und private Informationen für die gesamte Welt bereitstellen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Andererseits ist es aber auch deutlich, dass uns der Datenschutz sehr wohl wichtig ist. Gerade im Hinblick auf die in der Presse so stark vertretende Google Streetview Debatte wird das Problem viel handfester.
Es ist ein eigenartiges Phänomen.

Nicht verwundert ist man, wenn die Gründung – oder besser: Geschichte – dieser so komplexen und interessanten sozialen Netzwerke verfilmt wird. So ist das auch bei Facebook der Fall. Hinter dem Titel “The Social Network” verbirgt sich die Entstehung und der spannende Weg einer bahnbrechenden Revolution, die auf die Menschheit zurollt. Eigentlich geht es sogar viel eher um den Gründer Mark Zuckerberg. Der Psychologiestudent und Programmierer hatte vorerst nur eine Anlaufstelle für die Studenten seiner Universität geplant. Nach nur wenigen Jahren verließ das Netzwerk namens Facebook den Campus und wurde für beliebige Nutzer geöffnet – der Erfinder hinter diesem Projekt, welches auf fast 10 Milliarden Dollar Marktwert geschätzt wird, kann sich nun den aktuell jüngsten Milliardär auf Erden nennen. Am 14. Oktober wird der Film hier in Deutschland Premiere feiern.
Ich persönlich freue mich sehr darauf. Nicht nur weil eine spannende Karriere (wenn auch etwas dramatisiert) in Bild und Ton verewigt wird, sondern, weil ich mir auch erhoffe, dass auf die ganz allgemeinen Schwächen der Menschen eingegangen wird, wenn es um Ruhm, Ehre und Reichtum geht.

Dass der Film die Problematik die ich beschrieben habe vertieft, bezweifle ich, auch wenn ich es mir erhoffen würde.

Ach übrigens: Der (wirklich gute) Song im Hintergrund (Creep heißt er) ist von Scala & Kolacny Brothers, ein belgischer Mädchenchor, der aus ungefähr 60 Mitgliedern besteht – alle ziemlich jung. Geleitet wird die Truppe von den – aufpassen, jetzt wirds spannend – Kolacny Brüdern. Stijn und Steven Kolacny um ganz pedantisch zu sein.

Juli 18th, 2010

Die Band an sich kenne ich schon eine ganze Weile lang, immerhin existiert die Gruppe bereits seit 1986 . Aus unbekannten Gründen habe ich mich allerdings nie näher mit den Jungs aus Oxford beschäftigt.
Erst letztens bin ich mal wieder über diesen ganz besonderen depressiven und so traurigen Gesang von Frontman Thom Yorke gestoßen; das war beim Shuffle von QUU.FM mit dem Herr Wichmann (sehr guter Musikgeschmack übrigens – Wdh. des Programms: heute um 13:00 Uhr). Ziemlich weit unten auf der Playlist befand sich der Song “Nude” aus dem Album “In Rainbows”. Wer die Band kennt, wird wissen, dass gerade dieses Album als das Beste des Jahres 2007 prämiert wurde – sowohl von Presse als auch von den Fans. Und mal ehrlich: Es ist wirklich ziemlich gut.

Ich will nicht behaupten, dass Radioheads Art von Rock für Jedermann ist – nein, ganz sicher nicht. Trotzdem sollte man sich einfach mal die Zeit nehmen, den Songs lauschen und in die Gedankenwelt abtauchen; das funktioniert unwahrscheinlich gut.
Es fällt mir sogar schwer aus den sieben Alben, welche die Band produziert hat, den richtigen Track rauszusuchen um euch diese Einzigartigkeit zu demonstrieren. Soll heißen, dass es diesmal zwei Werke gibt. Ab dafür!

Bild: wfnx.com

Juni 26th, 2010

Reinterpretation of the relationship between battery and clock” - mit diesem Satz präsentiert das zuständige Design Studio The Wrong Objects seine Front & Back Clock und Leute, wirklich simpler und innovativer kann ich mir eine Wanduhr gar nicht mehr vorstellen.

Bestehend aus einem äußeren und inneren Kreis, wird die in weiß gehüllte Uhr von zwei AA Batterien betrieben. Wirkliche Zeiger brauch die “Front & Back Clock” nicht, dafür kommen die zwei sowieso vorhandenen Energiespeicher zum Einsatz. Auf der Vorderseite eingelassen, zeigen sie wortwörtlich die aktuelle Uhrzeit an. Minimalismus pur, also.

Wie schon genannt, beschreibe ich hier lediglich ein Konzept. Aber mal ehrlich: Gerade solch eine Uhr sollte doch einfach und günstig herzustellen sein, oder etwa nicht?

Danke für den Tipp @weito
(neatorama.com)

Juni 19th, 2010


Um mal ehrlich zu sein: Wirklich hübsch fand ich die Tische auf denen Tischtennis gespielt wird nie. Liegt wahrscheinlich daran, dass die knapp drei Meter langen Teile normalerweise in blauer oder grüner Farbe erhältlich sind, was in keinster Weise meinen Geschmack trifft. Weil ich die Sportart allerdings trotzdem mag, hätte der gebräuchliche Tischtennis-Tisch früher oder später eh einen Platz im eigenen Heim gefunden.

Zu gut, dass mir in dieser Hinsicht das in New York ansässige Designstudio “aruliden” (Gründer: Schwede – by the way) zu Hilfe kommt und für das wiederum deutsche Sportartikelunternehmen “PUMA” ein wirklich anschauliches Produktdesign für einen solchen – sonst hässlichen – Tischtennis-Tisch geschaffen hat.
Völlig richtig hat “aruliden” nämlich bemerkt, dass hinter dem Sport immer noch der Spaß und das soziale Miteinander zählt. Und was bitte macht mehr Spaß, als Punkte, Beleidigungen oder Taktiken mit Hilfe von Kreide direkt auf den Tisch zu kritzeln? Bestehend aus den zwei massiven Eschenholz-Beinen und einem Stahlnetz bietet der handgemachte Keramik-Tisch also neben simplem und genialem Design auch viele Stunden Spaß für Amateure. Und was noch viel schöner ist: Für 3,900$ kann man das limitierte Stück bereits im Conran Shop erwerben. Auf sowas lässt sich “Ping Pong” doch gerne spielen! (Mehr Bilder nach dem Klick)

Mai 30th, 2010

Künstler Nils Guadagnin lässt an alte Zeiten zurückdenken: Auch wenn die Kopie aus dem zweiten Teil der Sci-Fi-Trilogie “Zurück in die Zukunft” nicht wirklich für den Alltag tauglich ist, hat es doch etwas Stilvolles so ein Teil im Wohnzimmer in der Luft hängen zu lassen.
Damit das pinke Skateboard ohne Rollen schweben kann, nutzt der Franzose mit abgeschlossenem Kunststudium spezielle Magnetsysteme im Podium und am Board selbst; mehrere Laser stabilisieren das Kunstwerk dann in der Luft. Bereits seit 2008 arbeitet Nils an seinem Werk.

Die Technologie dahinter kommt übrigens von dem niederländischenVater-Tochter-Unternehmen crealev.com. Schon 5 Jahre setzen Angela und Ger Jansen die Schwerkraft außer Kraft und helfen Künstlern aber auch Unternehmen, ihre Arbeit oder Produkte besonders in Szene zu setzen.
Geniale Sache, wie ich finde.

(Gefunden bei Engadget)

Mai 29th, 2010

Ich habe mir gestern Abend deutsches Kulturgut angetan. Muss ja auch mal sein.